Mundro alla Bolognese

Ich esse gern. Ich koche aber auch sehr gern. Nur Spülen und Aufräumen. Das kann jemand anders tun. 😉

Und weil ich so gern koche, gibt es heute mal ein hübsch bebildertes Rezept zu meiner Bolognese-Soße. Sicherlich steht dieses oder ein ähnliches Rezept auch in schätzungsweise 327 Kochbüchern, aber diese Soße ist trotzdem einmalig. Warum? Weil ICH sie gemacht habe und weil sie jedes Mal eine etwas andere Note hat. Ich koch den Kram nämlich frei nach Schnauze.

Womit fangen wir an? Natürlich mit den richtigen Zutaten.

Was Ihr braucht:

– 250 g Rimderhackfleisch

– Geschälte Tomaten in der Dose (ca. 400 g)

– Tomatenmark

– Basilikum

– Eine Zwiebel (Rot oder weiß)

– 1-2 Knoblauchzehen

– Frisch gemahlener bunter Pfeffer

– Grobes Meersalz

– Zucker

– Zimt

– Parmesan (am Besten vom Stück)

Warum ich genau diese und nicht irgendwelche anderen Zutaten empfehle, will ich Euch hier kurz erklären. Rinderhack ist besser als Schweinehack, da es weniger Fett enthält und geschmacklich etwas besser ist. Auch wenn auf dem Bild eine weiße Gemüsezwiebel zu sehen ist, habe ich heute eine rote Zwiebel verwendet, da die weiße leider schlecht von innen war. 😦 Welche Ihr nehmt, ist völlig egal. Generell solltet Ihr darauf achten, dass Ihr möglichst frische Zutaten verwendet. Es schmeckt einfach besser. Also Finger weg von abgepacktem Basilikum. Die Dosentomaten könnt Ihr aber ohne Probleme verwenden.

Was müsst Ihr tun?

Zuerst müsst Ihr die Zwiebeln und den Knoblauch klein würfeln. Ich habe dazu einen kleinen Trick für Euch. Ihr schneidet die Zwiebel einfach bis zur Wurzel (nicht die Wurzel durchtrennen) in geringen Abständen längs und quer ein. Nun könnt Ihr einfach von oben nach unten feine Würfel runterschnippeln (Siehe Bilder).

Auf diese Weise könnt Ihr die Zwiebeln schnell in kleine Stückchen verarbeiten, ohne von Heulattacken ereilt zu werden.

Als nächstes müsst Ihr etwas Öl in einem nicht zu flachen Topf erhitzen und die Zwiebeln kurz glasig dünsten. Danach gebt Ihr den Knofi und das Hackfleisch hinzu. Würzen mit Salz und Pfeffer nicht vergessen!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wenn Ihr das getan habt, dann öffnet die Dose Tomaten und schneidet ein paar Mal mit dem Messer in der Dose die Tomaten klein. Danach gebt die Tomaten mit samt dem Saft in den Topf und rührt einen ordentlichen Esslöffel Tomatenmark darunter. Nun könnt Ihr die Soße so lange bei mittlerer Hitze köcheln lassen, bis sie eine schöne dickflüssige Konsistenz hat.

Wenn alles schön eingekocht ist, würzt das Ganze nochmal mit Salz und Pfeffer. Außerdem müsst Ihr eine Prise Zucker dazugeben. Denn es ist schließlich ein Tomatengericht und da gehört Zucker rein! Warum? Weil der Zucker die Säure der Tomate neutralisiert. Des Weiteren gehört in meine Soße eine Messerspitze Zimt. Ihr solltet damit vorsichtig sein, sonst schmeckt die Soße einfach zu sehr nach Weihnachten. Zimt gibt der Soße eine leicht würzige Note.

Zum Schluss solltet Ihr ein paar Blätter vom Basilikumstrauch abzupfen und diese grob hacken. Den gehackten Basilikum rührt Ihr dann unter die Soße, die Ihr noch einmal abschmecken solltet.

 

 

 

 

Nun könnt Ihr Euch den Spaghetti widmen. Ich bevorzuge Pasta aus Hartweizengrieß. Hauptsächlich, weil die Eiernudeln nicht original italienisch sind. 😉

Aber immer schön auf die Zeit achten! Die Nudeln sind meistens nach ca. 8 Minuten al dente. Das heißt, sie sind durch, haben aber noch einen gewissen Biss.

 

 

 

 

 

 

 

 

Ihr seid jetzt fertig und könnt alles schön auf einem Teller anrichten. Nun zerbröselt ihr noch ein Stückchen Parmesan und ein paar Blätter Basilikum über dem Teller und ihr habt ein wunderbar leckeres Essen.

Guten Appetit! 🙂

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