Sommerurlaub auf der Insel Föhr – Teil 1

Während ich hier so bei einem Kännchen Kaffee im Café an der Strandpromenade in Wyk auf Föhr mit dem Laptop auf dem Schoss sitze und den Regentropfen beim Fallen zuschaue, blogge ich mal ne Runde über die vergangene Woche. „Regentropfen? Hat der Typ nicht was vom Sommerurlaub gefaselt???“ Ja! Hat er! Aber das Wetter hat das irgendwie noch nicht so ganz mit bekommen. Aber zurück zum Anfang…

Montag, der 08. August 2011, ca. 3 Uhr morgens. Mundro, seine Verlobte und die Schwiegermuddi in Spee setzen sich, bepackt mit einem Haufen Sachen, ins Auto und fahren los. Keine 15 Minuten später standen wir allerdings im Stau. Blöd, aber nicht weiter schlimm. Die Fähre in Dagebüll fuhr ja erst um 8:25 Uhr. Nach einer kurzen Frühstückspause kurz vor Wacken an der A23 konnte man erleben, wie ein Blick aufs Navi drei Leute in akute Panik versetzen konnte. Wie das geht? Das erzähl ich Euch hier mal. Da das Navi ja immer schön die Ankunftszeit aktualisiert, weis man ja immer genau wann man ankommt. Wenn dort aber 8:33 Uhr steht, wird man schon ein wenig nervös, denn Ihr könnt ja weiter oben die Abfahrtszeit der Fähre nachlesen. Da die A23 kaum befahren war und noch dazu kaum Geschwindigkeitsbegrenzungen aufweist, kamen wir zumindest bis zum Ende der Autobahn sehr schnell voran. Danach blockierten uns allerdings Trecker und LKW. Unser Zeitvorsprung war wieder dahin. In Hattstedt viel es mir wie Schuppen von den Augen. Ich hatte ja als Zieladresse die Ferienwohnung in Nieblum angegeben und nicht den Fähranleger in Dagebüll. Puuhh…Glück gehabt. Wir schaften es sogar rund 45 Minuten vor Abfahrt der Fähre dort zu sein. Alles nochmal gut gegangen.

Auf der Fähre klarte das Wetter auf. Auf der Insel angekommen kam es allerdings wieder recht feucht von oben. Leider sollte es so die ganze Woche bleiben. Außer einigen Sonnenstrahlen am Montag, Dienstag und Mittwoch sollte das Wetter bis Freitagfrüh sehr nass und windig bleiben. Kalt war es allerdings nicht. Die kurze Hose, kombiniert mit einer Jacke oder einem Pulli war fast immer möglich. Auch das Wasser der Nordsee kam einem nach der ersten Berührung nicht mehr kalt vor.

Was taten wir in der Zeit? Wir verbrachten die meiste Zeit im Strandkorb, denn es stellte sich heraus, dass die Dinger ziemlich Regendicht sind, wenn man sie nur ein wenig aus dem Wind dreht. Es lies sich dort ganz gut aushalten. Das Wetter eignete sich auch ganz gut, um meinen kleinen Lenkdrachen, eine Lenkmatte, steigen zu lassen. Als ich mir dann allerdings einen neuen Lenkdrachen mit 1,85 m Spannweite kaufte, schlief der Wind genau in dem Moment ein, als ich den Drachenladen verlassen hatte. Das war einfach typisch…na toll.

An der Nordsee gibts das Wattenmeer und da kann man viiiiiel lernen. Da Föhr keinen Zoo hat, mussten wir uns woanders unsere Ration Tiere-Gucken holen. Die hiesige Reederei bot eine Tour zum Seetierfang mit ausführlicher Erklärung an. Die Gräfin und ich buchten und man erklärte uns auf einem kleinen Ausflugsdampfer mit Schleppnetz die Unterschiede zwischen Schwimm- und Strandkrabbe, verschiedene Quallen- und Muschelarten und warum die Nordseekrabbe eigentlich keine Krabbe, sondern eine Garnele ist. Sehr interessant. Und wer unsere Zoobesuche schon öfter verfolgt hat, der weis, dass wir dort regelmäßig heißen Sex zwischen den Tieren zu sehen bekommen. Auch bei dieser beschaulichen Tour, die eigentlich sehr kindgerecht ausgerichtet war, wohnten wir dem Liebesakt von Strandkrabben bei, den ich natürlich auch gleich im Bild festhalten musste. Garantiert FSK 18!

So. Mehr Infos und vor allem Fotos gibts dann im zweiten Teil meines Reiseberichtes.

Wir hatten bis jetzt aber einen sehr schönen Urlaub!

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